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arpeggio Musikproduktion

"Sie beherrschen Ihr Instrument, wir beherrschen unsere Technik - gute Bedingungen für kreatives Arbeiten."

Es klingt so selbstverständlich: Bitte kommt vorbereitet zu der Aufnahme-Session. Doch leider zeigt die Praxis: Irgendwie klappt´s schon. Doch das bedeutet: Suchen, Warten, Improvisieren. Alle sind dann genervt und das dient bestimmt nicht der musikalischen Qualität der Aufnahme.

Wie klingt der Raum?

Die Vorbereitung zählt. Das heißt: Ich muss wissen, wie der Raum klingt. Ich muss wissen, mit wie vielen Mikrofonen ich arbeiten möchte. (Dann sollten auch ausreichend Mikrofonstative bei der Aufnahme dabei sein)

Gerne vernachlässigt werden die Charakteristiken der Instrumente. Der Tonmeister muss vorher wissen, wie die Instrumente abstrahlen. Wo liegen die Formanten? Welche Frequenzen werden nach vorne, welche nach hinten abgestrahlt? Verwende ich Kugeln oder Nieren?

 

Welches Mikrofonverfahren?

Vor der Aufnahme sollte auch klar sein, mit welchem Mikrofonverfahren aufgenommen wird. "Wir machen Multi-Track und mischen später", geht in der Regel nach hinten los. Nichts gegen Multitrack - aber es muss mit Absicht geschehen. Oft habe ich leider Aufnehmen in die Hände bekommen, wo irgendwo Mikrofone aufgestellt wurden und den Musikern wurde dann gesagt "das Mischen wir später". Analog zu den Tipps für Musiker: Dort wo Scheiße aufgenommen wird, klingt es später auch nicht fantastisch - das bleibt trotz aller Effekte und Computer-Tools einfach Mist. Wer Ohren hat, hört´s auch. Die Zeche zahlt der Auftraggeber, der stattt Beratung lieber einen kleinen Preis wollte.

Kabel & Co.

Auch sollte man sich als Tonmeister vorher (am besten in Absprache mit den Musikern natürlich) über die Aufstellung und Sitzordnung Gedanken machen. Brauche ich Podeste? Wo bekomme ich sie her? Brauche ich Trennwände? Wo bekomme ich sie her? - Erst während der Aufnahme festzustellen, dass der Raum zu hallig ist, dass Decken oder Trennnwände benötigt werden, ist unprofessionell, aber leider häufig üblich.

Weiter geht es mit Kabeln: "Oh, da fehlt mir ein XLR-Kabel", das darf es nicht geben. Also auch hier: Planung. Wieveie Mikrofonwege? Wie lange Kabel werden benötigt (auf die längst mögliche Entfernung noch einmal 5 Meter Sicherheit draufrechnen)? Wie komme ich vom Pult in mein Effekt- oder Hallgerrät, wie komme ich zurück? Brauche ich symmetrische oder unsymmetrische Kabel? Wie ist das Talkback verkabelt? (Sowohl audiomäßig, als auch strommäßig). Brauche ich Anschlusskabel für die Effekte, die Musiker selbst mitbringen? Brauche ich DI-Boxen?

Was ich brauche, bringe ich mit

Was ich brauche, bringe ich mit. das klingt selbsverständlich. Doch bitte denkt auch als Tontechniker oder Tonmeister daran: Kabel, Netzkabel, Stative, Tische, Stühle, Licht...

Die Liste ist lang und immer wieder zeigt sich, wer vorher seinen Aufnahmeort besucht, mit dem Hausmeister spricht und plant, was er wirklich braucht, der ist im Vorteil. Konkret: Es spart Zeit. Und wartende Musiker bedeutet immer genervte Musiker - ein genervter Musiker spielt niemals so gut wie es möglich wäre.

 


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